Übersicht von Spendeninstitutionen, die sich für Kinder einsetzen

Ein Herz für Kinder

1977 wurde vom Verleger Axel Springer und der Bildzeitung eine Aktion gegründet für die Förderung der Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr. Es entwickelte sich daraus eine Hilfsorganisation, die auf der ganzen Welt in Not geratene Kinder unter die Arme greift.
Großen Einfluss hat die Boulevardzeitung Bild, die immer wieder prominente Spendenpaten für ihre Hilfsprojekte einsetzt. Einmal im Jahr findet seit 2000 im ZDF durch den Axel Springer eine Spendengala statt. Dabei ist festgeschrieben, dass 2/3 der Spenden Projekten in Deutschland zu gute kommen und der Rest in ausländische Projekte fließt. Thomas Gottschalk und Steffen Siebert moderieren die Sendung.

Einnahmen:

  • 2004 – 8.400.000 Euro
  • 2005 – 7.942.826 Euro
  • 2006 – 9.477.372 Euro
  • 2007 – 12.178.579 Euro
  • 2008 – 15.105.639 Euro
  • 2009 – 13.478.746 Euro
  • 19. Januar 2010 – 17.859.462 Euro (Sonderspendensendung Erdbeben Haiti)

Die Mittelverwendung der Spendenorganisation ist undurchsichtig, weil „Ein Herz für Kinder“ über kein DZI- Spendensiegel verfügt.
SOS Kinderdorf
Diese nicht-staatliche und unabhängige Spendenorganisation ist in 132 Ländern der Welt aktiv. Von Land zu Land ist die Rechtsform unterschiedlich. Meistens wird sie aber als Verein oder als eine Stiftung angesehen. In Entwicklungs- oder Schwellenländern leben in SOS-Kinderdörfern überwiegend Weisenkinder. In Industriestaaten kümmert sich die Organisation um Kinder, deren Eltern mit der Erziehung überfordert sind und durch das Jugendamt in einem SOS-Kinderdorf aufgenommen werden. SOS ist eine Abkürzung und steht ausgeschrieben für „Societas Socialis“, was übersetzt „soziale Gemeinschaft“ bedeutet. Ihren Sitz hat die österreichische und internationale Organisation in Innsbruck. Das erste SOS-Kinderdorf wurde 1949 in Imst (Tirol) von Hermann Gmeiners gegründet, um den Kindern ohne Eltern in den Nachkriegsjahren ein neues Zuhause zu geben.